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Wie Phönix aus der Asche...

geschrieben von  Publiziert in Berichte vom Vorstand Mittwoch, 09 Dezember 2020 09:23
Margot Kemmler: „Zuschüsse dürfen nicht mehr als Freiwilligenleistung eingestuft werden, sondern müssen fest im kommunalen Haushalt verankert sein.“. Margot Kemmler: „Zuschüsse dürfen nicht mehr als Freiwilligenleistung eingestuft werden, sondern müssen fest im kommunalen Haushalt verankert sein.“.

Die Adventzeit ist die Zeit der Hoffnung und der Vorfreude!

In vielen Lebensbereichen dämpft die uns immer noch in sehr hohem Maße bedrohende Corona-Pandemie diese Hoffnung und Vorfreude.

Selbstverständlich sind unsere Gesundheit und unser Leben das wichtigste zurzeit, trotz allem ist der Sport im Verein kein Teil des Problems, sondern kann ein Teil der Lösung darstellen.

Sportstätten wieder öffnen? Daumen nach unten! Schmerzhaft müssen wir uns vor Augen halten, dass die 2. Welle und der damit einhergehende Lock down light in vollem Ausmaß getroffen hat und für unbestimmte Zeit weiterhin treffen wird.

Lockerungen nach den Weihnachtsferien? Im Moment nicht vorstellbar, eher gibt es weitere Verschärfungen der Maßnahmen.  Dadurch wird es zu tiefen Einschnitten auch in der Mitgliederentwicklung der SV 1845 geben. Jetzt den Kopf hängen lassen und Jammern? Hier kommt ein klares NEIN. Wir müssen die Pandemie als Wendepunkt in der Gesellschaft und auch im organisierten Sport betrachten. Die Pandemie fordert große Anstrengungen von uns, kann aber auch eine große Chance für uns darstellen. Der organisierte Sport stand schon vor Corona vor einem nötigen strukturellen Wandel, nun bleibt uns aber kein abwartendes „schaun mer mal“, nun ist Handeln angesagt.

Wollen wir im Verein nach dem Stillstand wie Phönix aus der Asche gestärkt heraustreten, müssen wir gemeinsam mit einem gestärkten Ehrenamt Lösungsansätze entwickeln.

Das schaffen wir aber nur gemeinsam mit euch, unseren Mitgliedern, nur gemeinsam mit kommunaler Unterstützung und nur gemeinsam mit der Landes- und Bundespolitik.

Sport darf zukünftig nicht mehr nur als schönste Nebensache der Welt betrachtet werden, sondern muss als kommunale Daseinsvorsorge gesehen werden.